Was ist ein Passivhaus? - Definition gemäss PHI Grundsätze zum Bau von Passivhäusern Wirtschaftlichkeit/Finanzierung von Passivhäusern. Wann rechnen sich die Mehrkosten?

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Was ist ein Passivhaus?

Unsere Europassivhäuser zeichnen sich durch eine besonders hohe Behaglichkeit bei sehr niedrigem Energiebedarf aus. Das wird vor allem durch unsere passiven Komponenten (z. B. Passivhausfenster, luftdichte Gebäudehülle, besonders gute Wärmedämmung, Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und konsequenter Nutzung regenerativer Energien, wie z.B. mittels Erdkollektor oder Solaranlage) erreicht.

Jedes Europassivhaus ist ein aktiver Beitrag zum so wichtigen Klimaschutz. Rein äußerlich unterscheiden sich Passivhäuser trotzdem nicht von konventionellen Häusern, denn mit Passivhaus bezeichnen wir einen Standard und keine bestimmte Bauweise.

In Zahlen ausgedrückt heißt das:

Ein Passivhaus benötigt für die Beheizung im Jahr bei üblicher Nutzung nicht mehr als 15 kWh (entspricht ca. 1,5 Liter Öl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas) pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. Das entspricht einer Einsparung von mehr als 90 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch in bestehenden Wohngebäuden.

Zum Vergleich: Ein Neubau nach gesetzlicher Vorschrift (EnEV) benötigt immer noch 7-10 Liter Öl je Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.

Lassen Sie sich die Zertifizierung Ihres Passivhauses, z.B. durch das Passivhausinstitut in Darmstadt, vertraglich zusichern. Durch ein Zertifikat gehen Bauherren auf Nummer sicher. Die Konstruktion und die berechneten Energiewerte werden durch ein drittes, unabhängiges Institut überprüft.

                                              Abb.: Passivhauszertifikat eines Europassivhauses



Weitere Informationen zum Passivhausinstitut (PHI) finden Sie unter www.passiv.de

Für unsere Passivhäuser erhalten Sie als staatliche Fördermittel von der KfW Bank je Wohneinheit einen Kredit bis maximal 50.000,- € (100 % Auszahlung) zu günstigen Konditionen.