Das Passivhaus

Mehrkosten zahlen sich längerfristig aus

Energie sparendes Passivhaus auf Dauer die beste Lösung

 

 

Immer mehr Bauherren entscheiden sich für ein Passivhaus und damit für Energie sparendes und nachhaltiges Bauen mit spürbar verbessertem Wohnkomfort. Passivhäuser zeichnen sich vor allem durch einen extrem niedrigen Heizenergieverbrauch aus, der bei rund zehn Prozent des Verbrauchs eines herkömmlichen Hauses liegt. Pro Jahr werden nur noch umgerechnet 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter benötigt.

Viele Passivhaus - Projekte in Deutschland haben gezeigt, dass es heute möglich ist, Passivhäuser zu errichten, die nicht teurer sind als vergleichbare Neubauten. Architekten mit Passivhauserfahrung haben in einem Vergleich des Passivhaus Institutes die Baukosten für ein Passivhaus mit durchschnittlich 1300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angegeben. Durch die Passivhaus-Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (bis zu 50.000 Euro) ist es jetzt schon möglich, Passivhäuser kostenneutral zu realisieren.

Natürlich führt der spezielle Wärmeschutz des Passivhauses zu Zusatzkosten: Eine bessere Wärmedämmung, Fenster mit dreifacher Wärmeschutzverglasung

 

 

und eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung sind Voraussetzung dafür, dass das Passivhaus "funktioniert". Das heißt, ohne diese Verbesserung würde die sensationelle Reduzierung des Heizwärmebedarfs ausbleiben. Dafür kann beim Passivhaus auf eine gewöhnliche Heizungsanlage verzichtet werden, weil der geringe Heizwärmebedarf sich über die Komfortlüftung zuführen lässt.

Die Mehrkosten für ein Passivhaus lassen sich leicht berechnen: Eine Reihenmittelhaus in Passivhaus - Standard ist gegenüber einem Neubau nach der Wärmeschutzverordnung von 1995 (WSVO´95) um rund 13.000 Euro teurer. Der Mehraufwand durch Zins und Tilgung reduziert sich durch die Energieeinsparung auf knapp 200 Euro Mark pro Jahr. Werden jetzt noch die Zinsvorteile durch die Passivhaus - Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (50.000 Euro) und die Ökozulage mit einbezogen, so ergibt sich am Ende sogar eine Gesamtersparnis. Das heißt: Auf Dauer gesehen ist ein Passivhaus auch finanziell günstiger als ein konventioneller Neubau!

Freie Presse

 

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